Peru

Peru – im Reich der Inkas

Peru – kaum ein Land weckt so lebhafte Bilder: schneebedeckte Gipfel, majestätische Tiere im Amazonas, uralte archäologische Stätten und eine der besten Küchen der Welt. Mit seinen drei Regionen Costa, Sierra und Selva bietet Peru faszinierende Sehenswürdigkeiten.

Das drittgrößte Land Südamerikas erstreckt sich über 1,28 Millionen Quadratkilometer entlang der Westküste und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Chile und Bolivien. Peru vereint fruchtbare Flusstäler an der Pazifikküste, zerklüftete Andenlandschaften, traditionelle Andendörfer, den größten schiffbaren Binnensee der Welt und das dünn besiedelte Amazonastiefland. Zwischen diesen Naturwundern bilden die Hänge der Anden immer wieder Biodiversitätshotspots und eigene kleine Klimazonen.

Im Huascarán-Nationalpark in der Cordillera Blanca ragen die über 6.000 Meter hohen Schneeriesen empor. Der Kondor gleitet durch die wilden Andenlandschaften und lässt sich im Colca-Canyon beobachten. Lamas, Alpakas und das zierliche Vicuña finden hier ebenfalls eine Heimat.

Mehrtagestouren verbinden die Anden mit dem Amazonasgebiet, wo sich die Landschaft stündlich ändert. Kolibris begleiten Wanderer durch die verschiedenen Klimazonen. Die Tierwelt des Amazonas überrascht mit hunderten Papageien an Lehm- und Mineralienstellen, Jaguaren am Ufer, und Affen in den Bäume.

Auch die Küstenlandschaft beeindruckt mit reicher Kulturgeschichte: kunstvolle Keramiken, Textilien, die geheimnisvollen Nazca-Linien und die Lehmziegelstadt Chan Chan.

Wer nach Peru reist, will die Inkastätten sehen. Die klassische Route führt von Lima über Arequipa zum Titicacasee und weiter ins heilige Tal der Inkas, nach Cuzco und Machu Picchu – wahlweise auf dem Inka-Trail.

Lima, die Hauptstadt, bietet eine Mischung aus kolonialer Architektur, modernen Vierteln und einer lebendigen Küstenszene. Besucher erkunden die historische Altstadt, genießen die peruanische Küche und das pulsierende Nachtleben.

Haben Sie mehr Zeit? Dann stehen Sie vor der Qual der Wahl. Selbst vier Wochen reichen kaum aus, um alle Sehenswürdigkeiten zu erleben.

Perus Hochkulturen

Auf den Spuren der Inkas

Gastronomie

Die peruanische Küche ist ein lebendige, vielfältige Mischung aus alten Traditionen, verschiedenen Kulturen und einer Fülle einheimischer Zutaten. Peru besitzt ein kulinarisches Erbe, das tief in der Geschichte verwurzelt ist und sich dynamisch weiterentwickelt – ein Paradies für Feinschmecker. Die geografischen Gegebenheiten des Landes – von der Pazifikküste über die Anden bis zum Amazonasregenwald – schenken der peruanischen Küche einzigartige Zutaten und Aromen, die die Sinne verwöhnen.

Perus Einsatz für die Bewahrung traditioneller Rezepte und die Förderung von Innovationen zeigt sich in der blühenden kulinarischen Szene, von belebten Straßenmärkten bis zu weltbekannten Restaurants. Lima, die Hauptstadt, gilt als kulinarisches Mekka mit zahlreichen erstklassigen Restaurants. Für den abenteuerlustigen Esser bietet die peruanische Küche eine Entdeckungsreise, bei der jeder Bissen eine Geschichte über das Land, seine Menschen und ihre Geschichte erzählt. Von den rauchigen Aromen der Anticuchos bis zu den leuchtenden Farben der Causa Rellena – die peruanische Küche lädt dazu ein, ihre reiche Tradition zu erkunden und zu feiern.

Wenn Sie Peru mit uns bereisen, erhalten Sie vor der Reise eine Liste der besten und empfehlenswerten Restaurants in den von Ihnen besuchten Orten. Und wir reservieren Ihnen gerne auch vorab einen Tisch. Das ist vielerorts erforderlich, denn die Nachfrage auch der Einheimischen ist groß.

Häufige Fragen zu Peru

Peru liegt im Westen Südamerikas. Es grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Die Hauptstadt Lima liegt an der Pazifikküste. Das Land bietet eine vielfältige Landschaft, die von der Küste über die Anden bis zum Amazonas-Regenwald reich.

Peru ist dreimal so groß wie Deutschland. Die Distanzen überwindet man am besten mit dem Flugzeug, Überlandbussen oder privaten Fahrern und per Mietwagen. Eine Kombination ist ratsam. In Peru fahren außerdem einige Panoramazüge zum Beispiel von Urubamba-Tal nach Machu Picchu, von Cuzco nach Puno am Titicacasee oder mehrtägig von Cuzco nach Arequipa.

Peru sollte man mindestens eine Woche gönnen. Das reicht für die Inkahauptstadt Cuzco und die Inkaruinen von Machu Picchu. Wer zwei Wochen bleibt, besucht außerdem den Titicaca-See, den Colca-Canyon und die weiße Stadt Arequipa. Wanderfreunde können die Bergwelt der Anden in Trails erlaufen. Ebenfalls sehenswert sind die Amazonasgebiete bei Iquitos, Manu und Puerto Maldonado. Wer alles sehen will, sollte vier Wochen bleiben.

Die Klassiker sind: Cuzco und Machu Picchu sowie der Titicacasee. Kulturinteressierte zieht es außerdem nach Nazca und in den Norden nach Kuelap. Feinschmecker kommen in den Gourmet-Tempeln in Lima und Cuzco auf ihre Kosten.

Die beste Reisezeit für Peru variiert je nach Region, da das Land verschiedene Klimazonen hat. Peru hat zwei Jahreszeiten: von Mai bis November ist es im Hochland trocken und an der Küste diesig und feucht. Für die Inkastätten und Wanderer ist diese Jahreszeit optimal. Von Dezember bis Mai regnet es im Hochland mehr; an der Küste ist es trockenheiß. Machu Picchu und Cuzco sind Ganzjahresziele. Bedenken Sie jedoch, dass dies auch die Hauptsaison für Touristen ist, besonders in Machu Picchu, wo Sie Tickets frühzeitig buchen sollten.

Peru sollte man vor allem sicher bereisen. Dafür bieten sich Gruppenausflüge mit lokalen Naturführern an. Für die Unterbringung sollte man sich lokale Empfehlungen einholen und beides am besten im voraus buchen. Überlandbusse sollten nur tagsüber genutzt werden. Es gibt einige sichere Buslinien.

Perus berühmtester Wanderweg ist der Inka-Trail nach Machu Picchu. Bis zu 500 Personen können pro Tag die Wanderung beginnen. Im Februar ist er für Instandhaltung geschlossen. Weiter Trails sind Salkanty Trek, Lares Trek, Rainbow-Mountain – alle in der Region Cuzco – sowie die Trails zu den Lagunen bei Huaraz.

Die Legende der Inkas sieht sie als Götter am Titicacasee aus dem Himmel herabsteigen, um das Leid der Menschen auf der Erde zu beenden. Manco Capac und Mama Occlo erschufen ab 1200 nach Christus das Inkareich auf dem Territorium des heutigen Perus.