Routen um Machu Picchu
Der Besuch von Machu Picchu wurde im Jahr 2024 neu geregelt, um die Besucherströme zu bewältigen. Die Inkaruine gehört zu den sieben Weltwundern der Neuzeit. Das Interesse an ihr ist überaus groß. Wichtig ist es jetzt, die Eintrittskarten für den Besuch so früh wie möglich zu sichern, um auf die schönsten Rundgänge zu gelangen. Als diese gelten die Rundwege 2A und 2B. Ebenfalls gut sind die Rundwege 3A-D, die die unteren Terrassen und die Berggipfel in der Anlage zugänglich machen. Die Anzahl der Tickets pro Stunde und Rundweg sind begrenzt.
Die maximale Besucherzahl von Machu Picchu ist in der Hochsaison auf 5.600 pro Tag limitiert. In der Nebensaison können täglich 4.500 Besucher kommen, da es weniger Rundwege gibt. Die Zugänge werden stündlich verkauft und haben dann eine maximale Dauer von zwischen 2,5 und sieben Stunden. Es ist nicht möglich, vom gekauften Rundweg abzuweichen. Die Tickets werden mit Passdaten gekauft und sind nicht übertragbar. Täglich werden Resttickets an Ticketschaltern in Aguas Calientes für den kommenden verkauft. Es wird empfohlen, sich ab 3 Uhr morgens anzustellen.
Route 1A
Die Route 1A gehört zur Kategorie Panoramarundwege und führt auf den Machu Picchu Berg, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Inkaruinen hat. Die Wanderung dauert ca. 3 Stunden und man sollte körperlich fit sein. Verweildauer maximal sieben Stunden auf den oberen Terrassen und auf dem Berg. Allerdings hat man bei diesem Rundweg keinen Eintritt in die eigentliche Anlage und muss sich mit den typischen Panorama-Fotos begnügen.
Route 1B
Die Route 1B gehört zur Kategorie Panoramarundwege und führt zum Guardian House, einem ikonischen Ort für die typischen Panoramafotos. Die Verweildauer beträgt hier maximal 2,5 Stunden auf den oberen Terrassen. Wie bei allen Rundwegen der Gruppe 1 hat man auch bei der Route 1B keinen Eintritt in die eigentliche Anlage und muss sich mit den typischen Panorama-Fotos begnügen.
Route 1C
Die Route 1C wird nur in der Hochsaison (Anfang Juni bis Mitte Oktober sowie Silvester) angeboten. Sie gleicht der Route 1B in der Kategorie Panoramarundwege und führt zusätzlich zum Guardian House, einem ikonischen Ort für die typischen Panoramafotos, noch mit einer kleinen Wanderung zum Sonnentor Intipunku. Die Wanderung dauert hin und zurück zwei Stunden. Die Aussicht vom Sonnentor auf Machu Picchu haben normalerweise nur Wanderer, die über den Inkatrail Machu Picchu erreichen. Die Verweildauer beträgt hier maximal vier Stunden. Wie bei allen Rundwegen der Gruppe 1 hat man auch bei der Route 1C keinen Eintritt in die eigentliche Anlage und muss sich mit den typischen Panorama-Fotos begnügen.
Route 1D
Die Route 1D ist eine sehr ruhige Tour von maximal drei Stunden Aufenthaltsdauer. Sie führt zu einer Inka-Brücke, die vormals als versteckter Eingang nach Machu Picchu diente, und bietet interessante Ausblicke auf wilde Natur. Vom Haupteingang sind es ca. 750 Meter bis zur Registrierhütte für die Inka-Brücke. Der Ort zeigt einen klugen Verteidigungsmechanismus der Inka-Zivilisation. Wie bei allen Rundwegen der Gruppe 1 hat man auch bei der Route 1D keinen Eintritt in die eigentliche Anlage und muss sich mit den typischen Panorama-Fotos begnügen.
Route 2A
Die Rundgänge 2 (A + B) sind die klassischen Wege durch die Inkaruine, die einen ausführlichen Besuch aller wichtigen Orte ermöglichen. Auf beiden Rundgängen bewundert man den technischen Erfindungsreichtum und die spirituellen Bedeutung der heiligen Bereiche von Machu Picchu.
Auf der Route 2A genießt man die besten Ausblicke über und auf Machu Picchu. Die maximale Aufenthaltsdauer ist 2,5 Stunden. Besucht werden unter anderem: der Aussichtspunkt Sonnentempel, Granittempel und Platz des Tempels, Intiwatana-Pyramide, Heiliger Fels, Wasser-Spiegel-Set, Tempel des Kondors, Pisonay-Platz.
Route 2B
Von der Beliebtheit her, ist der Rundgang 2B fast so gut wie der Rundgang 2A. Auch er ermöglicht einen ausführlichen Besuch aller wichtigen Orte in der Inkaruine von Machu Picchu und fügt noch einen wichtigen Aussichtspunkt hinzu. .
Auf der Route 2B ist die maximale Aufenthaltsdauer ebenfalls 2,5 Stunden. Besucht werden auch hier unter anderem: der Aussichtspunkt Sonnentempel, Granittempel und Platz des Tempels, Intiwatana-Pyramide, Heiliger Fels, Wasser-Spiegel-Set, Tempel des Kondors, Pisonay-Platz.
Route 3A
Die Rundwege 3 A-D führen durch den unteren Teil der Inkaruine zu den wichtigsten archäologischen Bereichen der alten Stadt Machu Picchu. Zwei der Rundgänge 3 C+D werden nur in der Hochsaison angeboten.
Der Rundweg 3A inkludiert die Besteigung des Huayna Picchu, des imposanten Gipfel, der Machu Picchu überragt. Von dort hat man atemberaubende Ausblicke auf die Ruine. Außerdem wird auf dem Weg der Mondtempel besucht. Der Aufstieg gilt als schwierig, lohnt sich aber. Man sollte eine gute Kondition haben und schwindelfrei sein. Die Aufenthaltsdauer beträgt hier maximal drei Stunden. Auf dem Rundweg durch die unteren Terrassen werden unter anderem besucht: Tempel der Sonne, Inka-Haus, heiliger Fels, Tempel des Kondors. Auf die oberen Terrassen kommt man nicht.
Route 3B
Die Rundwege 3 A-D führen durch den unteren Teil der Inkaruine zu den wichtigsten archäologischen Bereichen der alten Stadt Machu Picchu. Zwei der Rundgänge 3 C+D werden nur in der Hochsaison angeboten.
Der Rundweg 3B entspricht dem Rundgang 3A ohne die Besteigung des Huayna Picchu. Er dauert ca. 2,5 Stunden und gilt als leicht. Auf dem Rundweg durch die unteren Terrassen werden unter anderem besucht: Tempel der Sonne, Inka-Haus, heiliger Fels, Tempel des Kondors. Auf die oberen Terrassen kommt man nicht und verpasst somit die Panorama-Ausblicke auf Machu Picchu. Dieser Rundgang ist für Inka-Trail-Wanderer sinnvoll, die die Ruine bereits bei Ankunft am Vortag von den oberen Terrassen gesehen haben.
Route 3C
Die Rundwege 3 A-D führen durch den unteren Teil der Inkaruine zu den wichtigsten archäologischen Bereichen der alten Stadt Machu Picchu. Zwei der Rundgänge 3 C+D werden nur in der Hochsaison angeboten.
Der Rundweg 3C entspricht dem Rundgang 3B ohne die Besteigung des Huayna Picchu, aber mit Zugang zur Großen Höhle (Gran Caverna), die auch als Mondtempel bekannt ist. Dieser Rundweg wird nur in der Hochsaison (ab Anfang Juni bis Mitte Oktober sowie Silvester) geöffnet. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt hier sieben Stunden. Auf dem Rundweg durch die unteren Terrassen werden unter anderem besucht: Tempel der Sonne, Inka-Haus, heiliger Fels, Tempel des Kondors. Auf die oberen Terrassen kommt man nicht und verpasst somit die Panorama-Ausblicke auf Machu Picchu. Dieser Rundgang ist für Inka-Trail-Wanderer sinnvoll, die die Ruine bereits bei Ankunft am Vortag von den oberen Terrassen gesehen haben.
Route 3D
Die Rundwege 3 A-D führen durch den unteren Teil der Inkaruine zu den wichtigsten archäologischen Bereichen der alten Stadt Machu Picchu. Zwei der Rundgänge 3 C+D werden nur in der Hochsaison angeboten.
Der Rundweg 3D entspricht dem Rundgang 3A aber mit Besteigung des zweiten Berges in der Anlage Huchuy Picchu, die nur in der Hochsaison möglich ist. Auch von dessen Gipfel hat man atemberaubende Ausblicke auf Machu Picchu. Die Bergwanderung dauert ca. 1,5 Stunden. Die Stufen auf den Berg verlangen nach etwas Kondition und sind sehr steil. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt hier 3,5 Stunden. Auf dem Rundweg durch die unteren Terrassen werden unter anderem besucht: Tempel der Sonne, Inka-Haus, heiliger Fels, Tempel des Kondors.
Tourismus
Machu Picchu ist ein Weltwunder, dem Sie auf jeden Fall mehr als einen Tagesausflug widmen sollten. Das geht, in dem Sie im Städtchen Aguas Calientes übernachten. Wenn Sie mit dem Zug anreisen, begehen Sie am frühen Nachmittag die Inka-Ruinen mit einem Stadtführer und können dann sehr früh am nächsten Morgen, noch bevor die ersten Züge ankommen, nochmals allein und ganz individuell in die Ruinen.
Eine schöne Variante zum doch sehr anstrengenden klassischen 4-tägigen Inka-Trail ist die Kurzversion mit nur zwei Tagen. Sie steigen dann quasi am 4. Tag der Wanderung im heiligen Tal bei Ollantaytambo in den Trail ein und kommen am Nachmittag am Sonnentor über Machu Picchu raus. Auch hier übernachten Sie in Aguas Calientes und besuchen die Ruinen nochmals am nächsten morgen, bevor Sie nachmittags den Zug zurück nach Cusco nehmen.
Wir empfehlen Ihnen beim Besuch von Machu Picchu nichts dem Zufall zu überlassen. Über 1,7 Millionen Besucher hat die Anlage pro Jahr, das sind mehr als 2.000 am Tag. Seit 1981 ist die Inka-Stätte UNESCO Weltkulturerbe.
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